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Lizenzschlüssel


LayoutBridge arbeitet nur mit einem gültigen Lizenzschlüssel. Eine Lizenz gilt für genau einen Arbeitsplatz; für weitere Arbeitsplätze erwerben Sie weitere Lizenzen. Diese Seite erklärt, woher der Schlüssel kommt, wohin er gehört, was die Software damit tut – und was nicht.

Woher der Schlüssel kommt

Kauf, Zahlung, Rechnung und Kündigung laufen über den Zahlungsdienst Polar, der dabei als Verkäufer auftritt. Den Lizenzschlüssel sehen Sie sofort nach dem Kauf in der Bestellbestätigung und im Kundenportal von Polar. Im Monatsabo beginnt der Zugang mit einer Testphase von 14 Tagen; das Jahresabo hat keine Testphase. Abonnement, Zahlungsmittel und Kündigung verwalten Sie im Kundenportal von Polar. Endet das Abonnement oder bleibt eine Zahlung aus, wird der Schlüssel dort gesperrt.

Eine kostenlose Probestufe innerhalb der Software gibt es nicht: Ohne gültigen Schlüssel läuft kein Werkzeug. Zum Ausprobieren dient die Testphase des Monatsabos.

Wohin der Schlüssel gehört

Bei der Installation über die Bundle-Datei in Claude Desktop tragen Sie den Schlüssel im Installationsdialog ein; Claude Desktop übergibt ihn dem Server beim Start als Umgebungsvariable. Bei der Installation über npm haben Sie drei Möglichkeiten – die erste, die zutrifft, gilt:

  1. Umgebungsvariable LAYOUTBRIDGE_SPM_LICENSE_KEY, in Claude Desktop im Eintrag des Servers unter "env".
  2. Eine Datei mit dem Schlüssel, deren Pfad in der Umgebungsvariablen LAYOUTBRIDGE_SPM_LICENSE_FILE steht.
  3. Die Datei license.key im Konfigurationsordner – Mac®: ~/Library/Application Support/layoutbridge-spm/, Windows®: %USERPROFILE%\.layoutbridge-spm\. Darin nur der Schlüssel, ohne weiteren Text.

Ein nachgelegter oder geänderter Schlüssel wirkt sofort; ein Neustart ist nicht nötig. Die Schritte im Einzelnen stehen in der Installationsanleitung.

Aktivierung, Nachprüfung, Kulanzfrist

Beim ersten Werkzeugaufruf nach der Einrichtung aktiviert der Server den Schlüssel beim Lizenzdienst von Polar für diesen Arbeitsplatz. Danach prüft er ihn höchstens einmal in 24 Stunden; solange ein gültiges Prüfergebnis vorliegt, das jünger als 24 Stunden ist, baut er keine Verbindung auf – ein Neustart allein löst keine Prüfung aus.

Ist der Lizenzdienst nicht erreichbar – kein Netz, Dienst gestört –, arbeitet LayoutBridge ab der letzten gültigen Prüfung 14 Tage weiter, versucht es frühestens stündlich erneut und hängt jeder Antwort einen Hinweis an, bis wann die Kulanzfrist läuft. Nach Ablauf der Frist sind die Werkzeuge gesperrt, bis die nächste Prüfung gelingt. Für einen abgelaufenen, ungültigen oder gesperrten Schlüssel gibt es keine Kulanzfrist.

Was übertragen wird – und was auf Ihrem Rechner bleibt

Bei jeder Prüfung sendet der Server den Lizenzschlüssel und eine zufällig erzeugte Kennung dieses Arbeitsplatzes (Form layoutbridge-3f7a1c05) an den Lizenzdienst (Polar, USA); technisch bedingt wird dabei Ihre IP-Adresse übermittelt. Ein Rechnername oder Benutzername wird nicht übertragen. Wer mit LAYOUTBRIDGE_SPM_INSTANCE_NAME einen sprechenden Namen setzt, überträgt diesen statt der Kennung. Dokumentinhalte verlassen Ihren Rechner nicht.

Der Schlüssel selbst wird nicht gespeichert und nicht protokolliert. Der Server merkt sich das letzte Prüfergebnis in der Datei license-state.json im Konfigurationsordner (abweichender Ort über LAYOUTBRIDGE_SPM_LICENSE_STATE): ein Fingerabdruck des Schlüssels – nie der Schlüssel selbst –, Status, Zeitpunkt der letzten Prüfung, Zeitpunkt der letzten gültigen Prüfung, Ablaufdatum, Kennung der Aktivierung, Bezeichnung des Prüfverfahrens und der Meldungstext. Eine E-Mail-Adresse, ein Name oder eine Kundennummer stehen nicht darin. Im selben Ordner liegt die Datei instance-name mit der Kennung Ihres Arbeitsplatzes. Beide Dateien sind nur für Ihr Benutzerkonto lesbar. Alles Weitere in der Datenschutzerklärung zur Software.

Ohne gültigen Schlüssel

Jedes Werkzeug antwortet dann mit ok: false und error.kind: "license". Die Meldung sagt im Klartext, welcher Fall vorliegt:

  • fehlt – an keinem der drei Orte wurde ein Schlüssel gefunden; error.details nennt den Ort, an dem er erwartet wurde.
  • abgelaufen – das Abonnement ist beendet oder eine Zahlung ausgeblieben; Verlängerung über das Kundenportal.
  • ungültig – der Schlüssel ist dem Lizenzdienst unbekannt oder wurde gesperrt; Tippfehler und Leerzeichen prüfen.
  • falsches Produkt – der Schlüssel gehört zu einem anderen Produkt.
  • nicht prüfbar – der Lizenzdienst war nicht erreichbar und die Kulanzfrist ist abgelaufen; Netzverbindung prüfen, der nächste Versuch erfolgt von selbst.

Adobe® InDesign® wird dabei nicht angesprochen; der Vorgang steht im Protokoll des Servers, und die Meldung nennt die Support-Adresse und die Adresse der Lizenzbedingungen.

Rechnerwechsel

Weil eine Lizenz nur auf einem Arbeitsplatz aktiv sein kann, geben Sie sie vor dem Umzug auf dem alten Rechner frei – ohne InDesign®, ohne KI-Anwendung, im Terminal bzw. in PowerShell:

npx layoutbridge-spm --deactivate

Der Aufruf meldet im Klartext, ob die Freigabe geklappt hat, und löscht das lokale Prüfergebnis. Danach lässt sich derselbe Schlüssel auf dem neuen Rechner einrichten. Ist der alte Rechner nicht mehr erreichbar, geben Sie die Aktivierung selbst im Kundenportal von Polar frei oder schreiben an den Support. Nach einer Freigabe im Kundenportal meldet der alte Rechner bei seiner nächsten Prüfung, dass der Schlüssel dort nicht mehr gilt – das ist gewollt und kein Fehler. Der Aufruf setzt Node.js voraus (Schritt 1 und 2 der Installationsanleitung) und sucht den Schlüssel an denselben Orten wie LayoutBridge. Beim Installationspaket verwahrt Claude Desktop den Schlüssel, und der Aufruf findet ihn nicht – legen Sie ihn dann vorher als license.key ab (Schritt 4 der Anleitung) oder schreiben Sie an den Support.

Protokolldateien und Fehlermeldungen

Der Server schreibt zu jedem Werkzeugaufruf eine Zeile in eine Protokolldatei auf Ihrem Rechner – Mac: ~/Library/Logs/layoutbridge-spm/, Windows: %USERPROFILE%\.layoutbridge-spm\logs\, abweichend über LAYOUTBRIDGE_SPM_LOG_DIR. Festgehalten werden Zeitpunkt, Werkzeug, Befehl, Dauer, Erfolg oder Fehlerart und die Namen der übergebenen Parameter; Werte nur, soweit sie unbedenklich sind. Texte aus Ihren Dokumenten stehen nicht darin – an ihrer Stelle steht die Zeichenzahl. Dateipfade bleiben lesbar, Ihr Benutzerverzeichnis wird durch ~ ersetzt. Der Lizenzschlüssel wird nicht protokolliert.

Protokolle, die älter als 30 Tage sind, löscht der Server beim Start selbst (LAYOUTBRIDGE_SPM_LOG_KEEP_DAYS; 0 schaltet das Löschen ab). Mit LAYOUTBRIDGE_SPM_LOG_LEVEL lässt sich die Protokollierung abschalten (off) oder für eine Fehlersuche ausweiten (full – dann stehen alle Parameter im Wortlaut und Pfade mit Benutzernamen darin; danach wieder auf basic stellen).

Meldet ein Werkzeug einen Fehler, ersetzt der Server das Benutzerverzeichnis durch ~: Aus /Users/mustermann/Hefte/Bild.jpg wird ~/Hefte/Bild.jpg. Welche Datei gemeint ist, bleibt erkennbar, Ihr Benutzername steht nicht mehr darin.

Support

Fragen und Fehlermeldungen an die Adresse auf der Produktseite. Hilfreich sind Werkzeugname, Fehlertext im Wortlaut, Zeitpunkt, InDesign®-Version und Betriebssystem. Schicken Sie uns nie Ihren Lizenzschlüssel – wir brauchen ihn nicht, und er gehört nur auf Ihren Arbeitsplatz.

Stand: September 2026.

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